Weihnachtsbaum wieder festlich geschmückt

Es hat schon fast Tradition dass die Kinder unseres benachbarten Kindergartens die Arche unseren Weihnachtsbaum am Feuerwehrhaus schmücken. Pünktlich zum 1. Advent waren sie wieder bei uns zu Gast und hingen den tollen selbst gebastelten Schmuck an den Baum. Wir müssen sagen, der Baum sieht wieder ganz schön aus und bedanken uns bei den Kindern und den Erzieherinnen für die Mühe.

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Prüfung QS2 erfolgreich abgelegt

Am vergangenen Wochenende legten sieben Feuerwehrkameradinnen und Kameraden aus der Samtgemeinde Selsingen ihre Prüfung zur Qualifikationsstufe (QS) 2 im Rahmen der modularen Grundlagenausbildung (mGa) ab. In der praktischen Prüfung kamen sowohl ein Löschangriff mit oder ohne Bereitstellung aber auch eine einfache Technische Hilfeleistung vor. Außerdem wurde die Wasserentnahme aus öffentlichem Gewässer oder Hydranten demonstriert. Selsingens Gemeindebrandmeister Ronald Krause, Gemeindeausbildungsleiter Kai Martens und der stellvertretende Kreisausbildungsleiter Heiko Zellin waren sehr zufrieden mit den Ergebnissen. Mit erfolgreich abgelegter Prüfung sind die Prüflinge ab sofort vollwertige Truppmitglieder.

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Übung der Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord in Karlshöfen: Großschadenslage nach Flugzeugkollision simuliert

Karlshöfen, 27.09.2025. Am vergangenen Samstag probte die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord
des Landkreises Rotenburg gemeinsam mit zahlreichen weiteren Einheiten ein komplexes
Einsatzszenario. Schauplatz war der Flugplatz in Karlshöfen, wo eine simulierte Kollision zweier
Flugzeuge mit Absturz in eine Besuchergruppe angenommen wurde.
Von Seiten der Kreisfeuerwehr Rotenburg waren die Kreisfeuerwehrbereitschaft Nord, die
Drohnengruppe, die IuK-Komponente mit dem Einsatzleitwagen 3 sowie der Verpflegungszug
eingebunden. Darüber hinaus beteiligten sich der Bundesverband Rettungshunde sowie das
Einsatzkontingent Behandlungsplatz 50 des Landkreises Rotenburg. Dieses Kontingent setzt
sich aus verschiedenen Hilfsorganisationen zusammen und ist für die Versorgung von bis zu 50
Patienten pro Stunde ausgelegt. Die Einsatzleitung lag bei der Kommunalen Einsatzleitung der
Freiwilligen Feuerwehr Gnarrenburg, unterstützt von der Kommunalen Einsatzleitung der
Freiwilligen Feuerwehr Bremervörde.
Am frühen Morgen ging die erste Meldung bei der Einsatzleitung ein: Zwei Flugzeuge waren
kollidiert und in eine Besuchergruppe gestürzt. Erste Kräfte trafen wenig später auf ein
chaotisches Szenario. Zahlreiche Verletzte, brennende Wrackteile und ein Feuer, das sich auf
die angrenzende Vegetation ausbreitete. Etwa 60 Verletzte wurden gezählt, ein sogenannter
Massenanfall von Verletzten, kurz ManV. Zusätzlich galten mehrere Personen als vermisst.
Die abgeschiedene Lage des Flugplatzes stellte eine besondere Herausforderung dar. Während
Patienten über die enge Zufahrtsstraße abtransportiert werden mussten, galt es gleichzeitig,
eine Wasserversorgung über eine lange Wegstrecke aufzubauen. Um die Lage zu bewältigen,
wurde die Einsatzstelle in mehrere Abschnitte gegliedert. Dazu gehörten die Brandbekämpfung
am Flugplatz, die Wasserförderung für den Flächenbrand, die Vegetationsbrandbekämpfung
sowie die Versorgung der zahlreichen Verletzten. Ergänzend wurden für die Personensuche
Rettungshunde eingesetzt, während die Drohnengruppe den Luftraum überwachte und die
Einsatzleitung mit Echtzeitbildern versorgte.
Nach knapp drei Stunden konnte die Lage erfolgreich beendet werden. Insgesamt waren circa
300 Einsatzkräfte an der Übung beteiligt. Die Übung verdeutlichte eindrucksvoll die Vielseitigkeit
der Einsatzmöglichkeiten im Landkreis Rotenburg – von Brandbekämpfung und
Vegetationsbrand über die Patientenversorgung bis hin zur Drohnenaufklärung und der
Unterstützung durch Rettungshunde. Gleichzeitig zeigte sich, wie anspruchsvoll die
Koordination zahlreicher Spezialkräfte in einer solch komplexen Lage ist. Im Realfall würden
weitere Komponenten aus der Region hinzukommen, darunter die tägliche Notfallrettung mit
zusätzlichen Rettungsfahrzeugen, Rettungshubschrauber sowie Bundes- und Landeseinheiten
wie das Technische Hilfswerk (THW).
Dabei ist nicht nur die Abarbeitung einer solchen Übung eine enorme Herausforderung, sondern
auch die aufwendige Vorbereitung. Zahlreiche Darsteller stellten realistisch Verletzte dar, von
leichten Abschürfungen über schwere Verbrennungen bis hin zu simulierten Amputationen.
Ein besonderer Dank gilt dem Aeroclub Elbe Weser Karlshöfen e.V., der den Flugplatz für die
Übung zur Verfügung stellte.

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